Die Eldenaer Klosterruine wurde 1193 von den Mönchen des Klosters Dargun erbaut. Man kann sagen hier findet man Romantik pur vor. Zum 800 Jubiläum wurde die Anlage des Klosters umfassend saniert. Im Sommer finden hier Aufführungen und Konzerte des Theaters Vorpommern statt. Das jüngste Kind der Greifswalder Kloster-Muse ist das Klosterspektakel, ein abendfüllendes Open-Air-Musikfestival. Jedes Jahr im Juli finden auch die Eldenaer Jazz Evenings statt, bei dem Jazz- Interpreten der internationalen Spitzenklasse auftreten.
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Daten zur Geschichte des Zisterzienserklosters Eldena
1199
Gründung durch Fürst Jaromir von Rügen als Tochterkloster des dänischen Zisterzienserklosters Esrom und Besiedlung durch Mönche des zerstörten Klosters Dargun,
1204
Bestätigung durch Papst Innozenz I. als Kloster Hilda (später auch Eldena genannt)
um 1200
Baubeginn an den Ostteilen der Klosterkirche (Chor, Querhaus, erstes Langhausjoch)
1241
Gründung der Stadt Greifswald und Gewährung der Marktgerechtigkeit unter wesentlichem Einfluss des Klosters
Mitte 13. bis Mitte 14. Jh.
Errichtung der West- und Südflügel der Klausurgebäude um 1300 und Vollendung der Ostflügel der Klausur
Anfang 15. Jh.
Vollendung der Westfassade der Klosterkirche und des Langhauses
1535
Einführung der Reformation in Pommern. Aufhebung des Klosters und Umwandlung in ein herzogliches Amt unter Herzog Philipp l. von Pommern-Wolgast.
1634
Schenkung der im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigten Klostergebäude und des Grundbesitzes des Amtes Eldena an die Universität Greifswald durch den letzten Pommernherzog Bogislaw XIV.
1665 ff.
Ausschlachtung der Klosterruinen als Steinbruch für den Festungsbau durch die schwedische Kommandantur und später zur Errichtung von Universitätsgebäuden
um 1800
Entdeckung der Klosterruine als romantisches Motiv durch Caspar David Friedrich
1828-32/1843
Erste Restaurierungsmaßnahmen und Anlegung eines Parks durch den Putbuser Hofgärtner Christian Friedrich Hallinger, Plan von Peter Joseph Lenné teilweise mit einbezogen.
1926/27
Umfassende Grabungen und wissenschaftliche Untersuchungen zur Rekonstruktion der Klostergebäude durch Hans Kloer
1968/69
Sanierungsmaßnahmen und Einbau einer Bühne im östlichen Klausurflügel
1996/97
Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen mit Mitteln des Landesamtes für Denkmalpflege und der Hansestadt Greifswald
1998/99
Ausbau der Klosteranlage zu einer Kulturstätte der Europaregion POMERANIA
© zur Geschichte liegt bei der Hansestadt Greifswald
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